Was ist i‑effect®?

Basis für i‑effect® ist die IBM-Plattform System i. Ältere Anwender kennen sie u. U. noch als AS/400 oder eServer iSeries – IBM war in der Vergangenheit mit Namensumbenennungen seiner Produkte nicht unbedingt zimperlich. Weitere aktuelle Baureihen von IBM sind pSeries, xSeries oder System z. Allen gemein sind die für IBM typischen Eigenschaften: stabile Architektur, Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit.

System i arbeitet mit einem proprietären Betriebssystem (IBM i for Business) und einer eigenen Datenbank DB2. Beide Komponenten sind eng miteinander verknüpft, was die Besonderheit dieser Baureihe ausmacht. Gleichzeitig sind Betriebssystem und Hardware durch eine Isolationsschicht voneinander getrennt. Dies hat den Vorteil, dass die Hardware modernisiert werden kann, ohne das Betriebssystem anpassen zu müssen (was regelmäßig hohe Kosten verursacht).

Klassischer Einsatzzweck von System i ist der Betrieb kaufmännischer Anwendungen zur Verwaltung aller typischen Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Das System zeichnet sich durch seine breite Skalierbarkeit aus – von kleinen Maschinen mit einer Handvoll Anwendern bis hin zu klassischen Mainframe-Dimensionen mit Tausenden von Nutzern. Durch die Power-Architektur mit 64-Bit-Prozessoren wurde System i hardwaretechnisch vereinheitlicht, daher spricht man auch von IBM Power Systems.

Für die Verarbeitung von großen Datenmengen (Big Data) und intensiven Workloads sind IBM Hardware sowie IBM i als Betriebssystem die beste Grundlage. Hier fügt sich i‑effect® als Kommunikationsplattform ein.

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Funktionsumfang von i‑effect®

PLatzhaler was ist i‑effect<sup>®</sup>

Elektronischer Datenaustausch (Electronic Data Interchange = EDI) gewinnt in Zeiten von Digitalisierung, automatisierter Prozesse und der Vernetzung von Systemen an Bedeutung. Denn es ist ein Anachronismus, Geschäftsdokumente noch immer per Papier auszutauschen, obwohl die darin enthaltenen Informationen sowohl beim Absender elektronisch erzeugt wie beim Empfänger elektronisch verarbeitet werden.

Hier setzt i‑effect® an. Es handelt sich dabei um eine Konvertierungs - und Kommunikationsplattform zum elektronischen Geschäftsverkehr auf IBM System i und IBM Power Systems, die von namhaften Unternehmen wie Dachser, Erdinger, Abus und vielen anderen eingesetzt wird. Diese tauschen täglich digital Rechnungen, Liefermeldungen und weitere Geschäftsdokumente mit ihren Geschäftspartnern aus – Lieferanten, Logistiker usw. Erzeugt werden die Daten in verschiedensten Anwendungen. Individuell müssen sie in das vom jeweiligen Gegenüber akzeptierte Dateiformat umgewandelt und anschließend über teils verschiedenste Übertragungswege versendet werden. EDI-Verkehr ist ein komplexer Prozess.

All diese Einzelschritte fasst die Datenintegrationsplattform von menten zentral an einer Stelle zusammen. Die Daten aus der DB bringt i-effect in die gewünschten Formate und schickt Geschäftsdokumente auf dem passenden Übertragungsweg zu den verschiedenen Handelspartnern. Der Anwender braucht also für Empfang und Versand auf verschiedenen Kommunikationskanälen keine Vielzahl von Tools, sondern arbeitet mit i‑effect® als integrierter Lösung.

Integration heißt hier konkret: Alle Arbeitsschritte im elektronischen Datenaustausch führt der Anwender voll verzahnt mit i-effect auf IBM i aus. Er kann dort Geschäftsdaten des IBM-Systems wie auch solche aus externen Anwendungen verarbeiten. i‑effect® ist also nicht DB2 beschränkt, sondern arbeitet mit allen gängigen Datenbanken per JDBC (mySQL, Oracle etc.) auch auf anderen Systemen.

i‑effect® Webcontrol - Eine moderne Browseroberfläche

Langjährige IBM-Experten sind mit dem klassischen Greenscreen aufgewachsen – ein Graphical User Interface, das die heutige Generation von Anwendern (und auch IT-Spezialisten!) allerdings nicht mehr ohne Weiteres gewohnt ist. Deshalb hat menten mit *WEBCONTROL eine grafisch aufgeräumte Weboberfläche geschaffen, die sich an den heutigen Standards der Usability und intuitiven Bedienung orientiert.

Damit erreicht i‑effect® sein eigentliches Ziel: eine plattformübergreifende B2B-Kommunikation auf IBM i, die den Ansprüchen an einen zeitgemäßen Geschäftsverkehr gerecht wird.

Modularer Aufbau, Sie geben den Einsatz vor!

Nicht jeder IBM-Nutzer hat beim Thema elektronischer Datenaustausch und Datenintegration die gleichen Anforderungen. Wo Unternehmen A eine Plattform für die EDI-Konvertierung benötigt, sucht Unternehmen B nur eine Lösung für die EDI-Kommunikation. Der nächste wiederum möchte seine Geschäftsprozesse und den gesamten EDI-Workflow auf der IBM i steuern.

Deshalb ist i‑effect® modular aufgebaut und umfasst Funktionsbausteine für EDI-Konvertierung, EDI-Kommunikation, Automatisierung, Signatur und Verschlüsselung sowie Komprimierung. Ein modulares System, das sich jeder nach individuellen betrieblichen Anforderungen zusammenstellen kann.

Die Grundfunktionen für alle Zusatzmodule werden mit i‑effect® standardmäßig ausgeliefert: die kostenlose grafische Administrationsoberfläche (Webcontrol) für vollständigen Überblick über alle Prozesse in i‑effect®, eine zentrale Stammdatenverwaltung sowie Werkzeuge für Monitoring, Diagnose- und Statusinformationen.

Konvertierung, Kommunikation, Verschlüsselung

Die EDI-Konverter-Module wandeln Daten aus dem Inhouse-System (z.B. ERP, WWS) in ein standardisiertes Datenformat (z.B. CSV, XML. EDIFACT, X.12, FLATFILE) um oder schreiben umgekehrt eingehende Daten aus diesem Format in Schnittstellen (z.B. DB2-Datenbanken). Wer keine Konvertierung benötigt, kann auch ausschließlich eines der vielen EDI-Kommunikationsmodule für den Transport der EDI-Nachrichten nutzen. i‑effect® unterstützt dabei alle gängigen Übertragungsprotokolle (z.B. OFTP2, AS2, E-Mail, FTP). Welches zum Einsatz kommt, hängt jeweils vom Unternehmen, seinen Partnern sowie auch den jeweiligen Branchenstandards ab.

Mit dem Modul i‑effect® *SERVER können Unternehmen ihre gesamten oder ausgesuchte Funktionsabläufe in der Kommunikationsplattform automatisieren – zeitgesteuert oder nach definierten IBM Power-Systems Ereignissen.

Signatur- und Verschlüsselungswerkzeuge sichern die höchstmögliche Übertragungs- und Informationssicherheit der elektronischen Geschäftsprozesse ab. Abgerundet wird das Modulportfolio durch diverse Erweiterungen für die Aufwertung der Prozesse, zum Beispiel ein *ZIP-Modul zur nativen Komprimierung von Daten auf IBM i.

Unsere Kunden

Unsere Kunden sind IBM Power Systems-Anwender aus dem mittleren bis großen Mittelstand. Seit vielen Jahren ist menten deren etablierter Partner, wenn es um die Organisation zentraler Prozesse im Unternehmen mit externer Hilfe geht. Da weder IBM i noch die darauf aufsetzende Kommunikationsplattform i‑effect® an einen bestimmten Industriezweig gekoppelt sind, stammen die Anwender aus den unterschiedlichsten Branchen: Baustoffhandel, Chemische Industrie, Finanzdienstleistungen, Großhandel, Haushaltswaren, High-Tech & Elektronik, Logistik, Maschinenbau, Medien, Möbelindustrie, Mode & Textilien, Nahrungsmittelindustrie, Touristik, Verpackungsindustrie, Versicherungen und Versorgungswirtschaft. Darunter sind so namenhafte Unternehmen wie Abus, Canon, Brigdestone, Dachser Intelligent Logistics, Erdinger Weissbräu, Gabor, ING Diba, Sanyo, Societe General u.v.m.

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