EDI-Mapping

EDI-Mapping definiert die Zuordnung von Quell- und Zielformat

Um Daten im Zuge der EDI-Konvertierung aus einem Quellformat in ein Zielformat zu konvertieren, z.B. Rechnungsdaten aus dem einer Datenbank des ERPs in eine EDIFACT INVOIC, wird eine Definition für die Zuordnung der Felder beider Formate zueinander benötigt. Diese Zuordnung der Zugehörigkeit von Quell- und Zielformat wird bei der Konvertierung von Dateien Mapping genannt.

Mithilfe des i‑effect® Moduls *MAPGUI können Sie diese Zuordnung selbstständig erstellen und pflegen. Mithilfe der verschiedenen Konvertierungsmodule von i‑effect® können Sie die EDI-Konvertierung mit beliebigen Quell- und Zielzuordnung durchführen (Any-2-Any). Häufige Beispiele hierfür sind zum Beispiel folgende Konvertierungsaufgaben (Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um Beispiele handelt, Sie können alle Module miteinander kombinieren):

  • Zwischen EDIFACT und DB (Hierbei beliebige Datenbanktypen wie IBM DB2, ORACLE DB, MYSQL, SQL und beliebige EDIFACT-Nachrichtentypen anhand von EDI-Directories)
  • Zwischen XML und DB (Beliebige XML-Datenformate auf Basis einer XSD-Formatbeschreibung)
  • Zwischen CSV und DB (CSV-Datenformate)
  • Zwischen DB und DB (Konvertierung von Daten zwischen verschiedenen Datenbanktypen)
  • Zwischen X12 und DB (Konvertierung von Daten zwischen verschiedenen Datenbanktypen)
  • sowie alle weiteren Kombinationen nach dem Any-2-Any-Prinzip (jedes Format mit jedem).

Da es sich bei der i‑effect® *MAPGUI um ein Eclipse-Plugin handelt können Sie es auf allen von Eclipse unterstützen Betriebssystemen innerhalb von wenigen Schritten installieren und damit arbeiten. Darüber hinaus handelt es sich bei i‑effect® Mapping-Dateien (.map) um offene *XML-Dateien. Sie sind nicht nur für i‑effect® sondern auch für den Menschen lesbar.

Einfache Bedienung mithilfe von Drag&Drop

Grafischer EDI-Mapper Mapgui Drag & Drop Bedienung

Die Zuordnung der Felder können Sie einfach und ohne Programmierkenntnisse mithilfe von Drag & Drop vornehmen. Um die Konvertierung eines Feldes zu konfigurieren müssen Sie dieses einfach mit dem Feld des Zielformats verbinden. Hierfür benötigen Sie keine Programmierkenntnisse. Die jeweiligen Schnittstellen oder Datenformatstrukturen werden dabei bei Quelle und Ziel in einer Baumansicht angezeigt, sodass Sie komplexe Strukturen einfach und gut strukturiert durchsuchen können und zujederzeit den Überblick behalten.

Bedingungen, Variablen und Aufgaben

Die i‑effect® *MAPGUI bietet Ihnen außerdem eine Reihe von Werkzeugen, die Ihnen dabei helfen Ihre EDI-Mappings einfach umzusetzen. Zu diesen Werkzeugen gehören: Variablen, Modulkonstanten, Bedingungen, ereignisgesteuerte Knoten sowie Aufgaben aus den Bereichen String, Math, Date, sowie Time.

Variablen im EDI-Mapping (Übersicht Variablen)

Mithilfe von Variablen können SIe beispielweise Werte zwischenspeichern und an anderer Stelle wiederverwenden oder zum Beispiel Paginierzähler einrichten die jeweils zu bestimmten Ereignissen hochgezählt werden. Die im Mapping verwendeten Variablen können Sie dabei jederzeit auflisten und nach ihrem Vorkommen im Mapping durchsuchen. So verlieren Sie nie den Überblick.

Modulkonstanten für Absender (Werte aus dem Partnerstamm) EDI-Mapping

Die Modulkonstanten helfen Ihnen dabei die in i‑effect® hinterlegten Informationen im Mapping zu verwenden. So können Sie zum Beispiel auf die im Partnerstamm hinterlegten Informationen dynamisch zurückgreifen. So können Sie anhand der Empfängeradresse erkennen um welchen Partner es sich handelt und den für Ihn im Partnerstamm hinterlegten Pfad im IFS nutzen.

EDI-Mapping Bedingung MAPGUI

Durch die Verwendung von Bedingungen können Sie Ihre Mappings so konfigurieren, dass sie für jede Datenausprägung die richtige Aktion durchführen. Dabei haben Sie in der *MAPGUI die Möglichkeit Bedingungen miteinander zuverknüpfen oder in diesen sogar Aufgaben durchzuführen.

MAPGUI Aufgabensammlung EDI-Mapping

Ein weiteres wichtiges Instrument bei der Mapping-Erstellung stellen die Aufgaben dar. Die Aufgabensammlung in der i‑effect® *MAPGUI hilft Ihnen verschiedene Problemstellungen bzw. Business-Cases abzubilden. So können Sie mithilfe von Aufgaben beispielweise Logbuch-Einträge schreiben, um bestimmte Werte während des Mappings auszugeben. Des weiteren können Sie aber auch eine der Stringfunktionen wie z.B. die Verkettungsfunktionen nutzen um sich auf verschiedenen Variablen wie dem Datum und der ILN den Datinamen zu generieren. Die Systemaufgaben umfassen weitere Aufgaben wie beispielsweise einer Datenbank-Query Aufgabe mitdessen Hilfe Sie während des Mappings Daten abfragen oder aktualisieren können (Lookup-Tabellen). Die gesamte Aufgabensammlung der i‑effect® *MAPGUI enthält derzeit 13 Aufgaben zur Datumsverwaltung, 17 mathematische Funktionen, 35 Aufgaben für die Arbeit mit Strings, 3 Aufgaben für Zeiten, sowie 25 System-Aufgaben aus i‑effect® und jeweils circa. fünf modulspezifische Aufgaben.