EDI-Kommunikation

EDI-Kommunikation

Geschäftsdokumente sicher und verlässlich übertragen

Die Vereinheitlichung von Formaten und Wahl des Übertragungsprotokolls, dies sind die beiden Kernbestandteile beim Thema EDI. Wer zunächst noch keine Konvertierung benötigt, kann sich auch auf den reinen EDI-Nachrichtenaustausch bzw. Datenaustausch beschränken, mit anderen Worten: den Empfang und den Versand von EDI-Nachrichten.

Bei i‑effect® ist dies möglich durch einen modularen Aufbau. Wichtig ist dabei, dass Authentizität, Nachverfolgbarkeit und Sicherheit mittels Zertifikate und verschlüsselter Übertragung gewährleistet sind.

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Erleben Sie i‑effect® Live in einem persönlichen Webcast indem wir Ihnen die Funktionalitäten unserer Kommunikationsmodule vorstellen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen außerdem an, i‑effect® auf Ihrem System kostenlos für einen Zeitraum von 30-Tagen zu testen. Hierfür richten wir Ihnen einen beliebigen vorher definierten Workflow ein mit dessen Hilfe Sie sich von der Funktionsfähigkeit von i‑effect® überzeugen können.

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Ein- und ausgehende EDI-Dokumente überwachen

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Damit Unternehmen mit ihren Partnern Nachrichten auf IBM Power-Systems und IBM i sicher sowie standardisiert austauschen können (und dabei freie Wahl beim Übertragungsweg haben), ist i‑effect® modular aufgebaut und erlaubt die Nutzung von 1-N Kommunikationsmodulen (AS2, EMAIL, OFTP2, FTP, HTTP…).

Der i‑effect® Dokumenteneingang und Dokumentenausgang zeigt sämtliche empfangenen und versendeten EDI-Nachrichten und Dateien aller Kommunikationsmodule. Unternehmen können die EDI-Kommunikation in ihre Systemlandschaft integrieren und verfügen somit über eine zentrale Kommunikationsplattform im B2B-Verkehr.

Verwalten Sie Ihre Partner mit individuellen Einstellungen

Die Kommunikation mit i‑effect® baut auf einen Stammdatenpool auf, den sogenannten Partnern. Der Anwender kann beliebig viele Clients und Server definieren, z.B. für jeden AS2-Partner einen eigenen Server oder beliebig viele FTP-Server und FTP-Benutzer.

Wer also Handelsmarken oder Aufträge für Schwesterfirmen führt, kann mit i‑effect® beliebig viele Absender definieren und dann unter verschiedenen Mandanten auftreten.

Im Laufe der Entwicklung von EDI hat sich eine Reihe gängiger Übertragungsprotokolle etabliert. Welches zum Einsatz kommt, hängt jeweils vom Unternehmen, seinen Partnern sowie auch den jeweiligen Branchenstandards ab. Zu den gängigsten Übertragungsarten zählen:

i‑effect® unterstützt alle gängigen EDI-Kommunikationsprotokolle

AS2 - Die sichere Datenautobahn für effektiven EDI-Austausch

Beim Protokoll EDIINT AS2 (Applicability Statement 2) wird eine webbasierte bidirektionale Verbindung zwischen AS2-Server und AS2-Client hergestellt. EDIINT steht für Electronic Data Interchange Internet Integration. Das Protokoll wurde entwickelt, um den elektronischen Geschäftsverkehr via Internet auf eine sichere Basis zu stellen; es gilt als Einstieg in den elektronischen Datenaustausch.

Bei der AS2-Kommunikation wird ein so genannter „EDI-Envelope“ für eine Nachricht erstellt. Integrierte Sicherheitstechniken (Verschlüsselung und Signatur) machen aufwändige Nachkorrekturen bei fehlerhaften Geschäftstransaktionen überflüssig. Über Empfangsbestätigungen (Message Disposition Notification = MDN) lässt sich die wunschgemäße Zustellung der Nachricht und damit auch der korrekte Empfang der Nachricht validieren.

AS2 Gateway für Telebox (X.400 der Telekom)

Telebox ist das klassische Mailbox-System der Telekom. EDI-Nachrichten werden dabei über BusinessMail X.400 ausgetauscht, das Telekom-Netzwerk auf Basis des X.400-Nachrichtenprotokolls. Als VAN-Dienst funktioniert Telebox nach dem Store-and-forward-System: Ein- und ausgehende EDI-Nachrichten werden in einer Mailbox abgelegt bzw. abgeholt.

Anwender dieses Systems können hohe Kosten einsparen, wenn sie ihre Daten über das AS2-Gateway der T-Systems übertragen. Die EDI-Nachrichten werden auch weiterhin an dieselben X.400-Adressen der Partner übertragen, Änderungen auf Partnerseite sind nicht erforderlich. Die Handelspartner können auch ohne Zugang zum AS2-Gateway ihre Daten auf bisherigem Wege übertragen. Die Telekom stellt mit dem AS2-Gateway den Zugang zum X.400 Netz bereit (und vice versa). Über „i-effect AS2“ werden Nachrichten an das Gateway gesendet und davon abgeholt. Die Telekom wandelt diese in und aus dem X.400 Netz.

Mehr über i‑effect® *AS2...
E-MAIL

E-Mail-Verkehr bringen die meisten nicht ohne weiteres mit EDI in Verbindung. Doch auch in EDI-Systemen kann die E-Mail-Kommunikation unter bestimmten Umständen notwendig sein. i‑effect® beinhaltet dafür einen B2B-E-Mail Client. Über ihn kann man IFS- oder DB2-Dateien verschlüsselt übermitteln, automatisiert weiterverarbeiten oder auch innerhalb des EDI-Workflows Benachrichtigungen versenden. Das i‑effect® E-Mail-Modul ist in der Lage, E-Mail-Postfächer automatisch auszulesen und die Anhänge abzutrennen. Mithilfe der Partnerverwaltung kann der Nutzer EDI-Nachrichten via E-Mail versenden und dabei auf i‑effect®-Stammdaten zugreifen.

Mehr über i‑effect® *EMAIL...
OFTP2 & OFTP

OFTP (Odette FTP) bzw. sein Nachfolger OFTP2 ist das Protokoll zum Punkt-zu-Punkt-Datenaustausch nach Odette Norm. Es wurde von der ODETTE entwickelt, ist RFC 2204 konform und entspricht der Empfehlung 4914/2 des VDA. Auch bei Zahlungsverkehrssystemen zwischen Banken und Unternehmen (Clearing), in der chemischen Industrie und im Transportwesen wird OFTP inzwischen eingesetzt.

Mehr über i‑effect® *OFTP2...
FTP

Das File-Transfer-Protokoll (FTP) war eines der ersten Dateiübertragungsverfahren, welches in den TCP-/IP-Netzwerken und im Internet für besonders große Dateien zwischen unterschiedlichen Computersystemen verwendet wurde (RFC 959). FTP, das auch zur Übertragung von EDI-Daten genutzt werden kann, ist somit das klassische Verfahren für die Point-to-Point-Übertragung. Sender und Empfänger können via FTP-Server und FTP-Client Dateien auf einen anderen Computer/Server kopieren (Upload/Copy), herunterladen (Download) und löschen (Delete). Sie können außerdem Verzeichnisse erstellen, löschen und lesen.

Um die Sicherheit zu erhöhen, wurde nach RFC 2228 ein Sicherheitsstandard für FTP erstellt, um den Datenkanal durch den Einsatz von SSL (Secure Socket Layer) oder TLS (Transport Layer Security) zu verschlüsseln. Diese Sicherheitsfunktion für FTP lautet FTPS. Nicht zu verwechseln ist sie mit SFTP. Dabei wird mit Hilfe von SSH eine Authentifizierung und Verschlüsselung realisiert, um sicherzustellen, dass Kennwörter und Daten nicht im Klartext übertragen werden.

Als nativer IBM i FTP-Connector dient das i‑effect®-Modul *FTP dem Datentransfer zwischen IBM Power Systems und anderen Computersystemen über TCP-/IP- Netzwerke. Die Übertragung von EDI-Nachrichten innerhalb verschiedener Systeme eines Unternehmen oder mit den EDI-Partnern lässt sich aufzeichnen, damit ist eine lückenlose Verfolgung möglich. Man kann mit *FTP beliebig viele FTP/SFTP-Server und/oder Clients nativ auf IBM I inkl. Rechtemanagement einrichten. Das Modul erlaubt die Datenübertragung von Objekten im IBM-entwickelten EBCDIC-Zeichensatz (Extended Binary Coded Decimal Interchange Code) und ist mit weiteren i‑effect® Modulen kombinierbar.

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HTTP/SOA/SOAP

Das Hypertext-Transfer-Protokoll, kurz HTTP, war das erste Verfahren, das in TCP-/IP- Netzwerken und im Internet für Versand und Empfang von POST/GET-Daten (HTTP GET, HTTP POST) zwischen Webserver und Browser verwendet wurde. Als weitverbreitetes Verfahren für den Punkt-zu-Punkt-Austausch in der Web-Kommunikation findet es auch Verwendung beim EDI.

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