EDI-Kommunikation EDI-Konvertierung m@gic EDDY Verschlüsselung X400

Nicht länger magic!

Kurzfassung - Nach Modifikationen der Deutschen Telekom bei X.400 und der kommenden Umstellung auf neue TLS-Verschlüsselungsprotokolle sollten sich Nutzer des ehemals beliebten EDI-Konverters m@gic EDDY nun abschließend nach Alternativen umsehen.

Dienstag, 13. August 2019
EDI-Konverter m@gic EDDY Alternative

Der EDI-Konverter m@gic EDDY ist ein liebgewonnenes Werkzeug bei vielen Unternehmen. Ursprünglich von der B & N Software AG entwickelt, später an die Crossgate AG verkauft, landete er 2011 schließlich unter dem Dach der SAP. Deren Partner Itelligence leistete noch bis Ende 2015 die Wartung, dann aber war Schluss. Schon damals lösten viele Anwender die Software ab, aber eben nicht alle. Denn die EDI-Konvertierung funktionierte weiterhin problemlos – bis jetzt eine produkttechnische Volte der Telekom dem Traditionstool endgültig den Garaus macht. Deshalb sind Alternativen wie i‑effect® gefragt.

EDI-Kommunikation über X.400 künftig nicht mehr möglich

Was ist geschehen? Im März dieses Jahres hatte die Telekom angekündigt, die Verschlüsselungsprotokolle TLS V1.0/1.1 ihrer BusinessMail X.400-Kommunikationsplattform beim Secure P7-Zugang zu deaktivieren. Sie gelten mittlerweile als unsicher und werden ab 2020 durch die neue Transport Layer Security Version 1.2 ersetzt. Kunden, deren EDI-Lösung diese nicht unterstützt, müssten ein neues Stück Software installieren: Filework übernimmt künftig die Kommunikation mit dem X.400-Netzwerk. Genau dies droht nun treuen m@gic EDDY-Kunden - rüsten sie nicht um, funktioniert der Konverter nicht mehr bei der Kommunikation über X.400. Denn m@gic EDDY ist nicht kompatibel mit Filework-Versionen bis V 5.0.

Eine erhebliche Einschränkung, denn trotz des Siegeszuges von AS2 nutzen noch immer viele Unternehmen für ihre EDI-Kommunikation Value Added Networks wie eben das X.400 Mailboxverfahren – oder sie organisieren ihren EDI-Verkehr sogar per E-Mail. Die einfachste Lösung für sie: sich von m@gic EDDY und Filework verabschieden und gleich auf eine EDI-Lösung wechseln, die auf sämtlichen Kommunikationskanälen zu Hause ist wie i‑effect®. Das Tool der menten GmbH ist modular aufgebaut und erlaubt die Nutzung von 1-N-Kommunikationsmodulen (AS2, EMAIL, OFTP2, FTP, HTTP….). So können Unternehmen mit ihren Partnern Nachrichten auf IBM Power-Systems und IBM i sicher sowie standardisiert austauschen und dabei freie Wahl beim Übertragungsweg.

Die beste Zeit für die EDI-Migration ist übrigens jetzt, solange die Übergangszeit läuft und TLS 1.0 noch funktioniert!

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