Sie erhalten Bestellungen (ORDERS) von ihrem Kunden?

Schneller liefern mit EDI

Das Faxgerät rattert und wirft Blatt für Blatt die Bestellung aus – zugegeben ein fast überholtes Szenario. Dennoch ist die Bearbeitung eingehender Kundenbestellungen in vielen Unternehmen noch immer ein umständlicher Prozess voller Medienbrüche. Die vom Fax abgelesenen (oder auch per Telefon mitgehörten) Bestellpositionen gibt der Vertriebsmitarbeiter per Hand in das ERP-System ein, das die Bestellung weiterverarbeitet. Nimmt man noch den gleichen manuellen Aufwand beim Kunden hinzu, mögliche Eingabefehler oder auch ggf. den Postweg, können Tage vergehen, bis der Kunde endlich beliefert wird.

Sie wollen Bestellungen (ORDERS) verarbeiten?

EDI und i‑effect®

Ein Fall für Electronic Data Interchange, kurz EDI. Es ersetzt das papierhafte Hin und Her von Bestelldokumenten durch einen elektronischen Prozess. Der Empfänger erhält die Bestellung als EDI-Datenstrom in einem standardisierten Format, sein ERP-System nimmt die darin enthaltenen Informationen auf und verarbeitet sie automatisiert weiter.

Mit i‑effect®, der Lösung für elektronischen Datenaustausch und Datenintegration auf IBM Power System, können Vertriebsabteilungen EDI-Bestellungen von ihren Lieferanten gleich welchen Formats annehmen. Der EDI-Konverter wandelt die eingehenden Nachrichten über das Mapping in das gewünschte Zielformat, damit sie anschließend sofort elektronisch weiterverarbeitet werden können. Das Ergebnis: keine fehlerhafte Dateneingaben mehr, was wiederum die Datenqualität verbessert. So beschleunigt sich der gesamte Transaktionsprozess, weil keine Arbeit wiederholt werden muss und der Kunde wird eher bedient. Was sonst Tage dauern kann, funktioniert so in kürzester Zeit.

Bestellungen mit ORDERS

Im EDI-Kontext gibt es zwei grundsätzliche Nachrichtenarten des EDIFACT-Standardformats: ORDERS (Bestellung) und ORDRSP (Bestellantwort). Eine ORDERS- oder ORDERSP-Datei enthält wie ihr Papierpendant Informationen über die bestellte Ware oder Dienstleistung mitsamt aller Bestell- und Lieferkonditionen.

Bestellungen sind nur ein Beispiel für per EDI zu übertragende Dokumente, aber ein sehr typisches, da sie von Unternehmen täglich mit ihren Partnern ausgetauscht werden – ähnlich wie Rechnungen, Liefermeldungen, Transportaufträge oder Zahlungsavise.